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Vortrag von Dr. Helge-Fabien Hertz, Salomon Ludwig Steinheim-Institut
für deutsch-jüdische Geschichte, Universität Duisburg-Essen
28. Januar 2026
Kath. Stadthaus | 18.00 Uhr
Wieberplatz 2 | Duisburg
Jüdische Friedhöfe sind in vielen Städten wichtige und doch häufig übersehene Erinnerungsorte. Sie zeigen exemplarisch die lange, wechselvolle Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland und machen den unvergleichlichen Einschnitt durch die Shoa umso schmerzlicher bewusst. Genau diese Symbolwirkung macht sie oft zu Zielen antisemitischer Angriffe. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekt „Net Olam. Jüdische Friedhöfe in Deutschland zwischen Antisemitismus und Prävention“ (August 2021–Dezember 2025) untersuchte Schändungen jüdischer Friedhöfe bundesweit von 1945 bis heute. In seinem Vortrag zeigt Dr. Helge-Fabien Hertz, Projektleiter und Koordinator des Forschungsverbundes, die Kontinuität von Schändungen jüdischer Friedhöfe von der NS-Zeit bis heute auf. Ebenso werden Fragen nach Schutz und Erhaltung der Orte behandelt, denen sich das im März 2024 gegründete Kompetenznetzwerk NET OLAM annimmt.
Eintritt | 10,- € | Mitglieder der GCJZ frei
0203/28104-74 | duisburg@kefb.info
GCJZ DMO gemeinsam nit der KEFB Duisburg